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Die aktuellsten Rainbow-News

07. Dezember 2011
Neue LesBiSchwule Community "Just Love" geht online
Die neue LesBiSchwule Community "Just Love" geht erstmals online. "Es soll ein Tapetenwechsel für die homosexuelle Szene ermöglichen. Wir arbeiten nicht gegen Purplemoon, haben wir doch ebenfalls ein Profil dort. Es ist viel mehr eine weitere Möglichkeit, sich auszutauschen." erklärt eine der noch unbekannten Gründerinnen. Weiter sagt sie: "Wir unterscheiden uns klar von Purplemoon, da wir auf unserer Seite nicht nur eine Community haben, sondern auch Adressen von Beratungsstellen, Clubs- und Barlisten, Event-Daten sowie auch News aus der homsexuellen Welt zu finden sein werden."
Wieso die drei Frauen zwischen 24 und 29 Jahren lieber anonym bleiben möchten habe folgenden Grund: "Wir bleiben vorerst anonym, dann können sich die Mitglieder ohne Vorurteile auf unserer Seite austoben. Es ist auch leichter für uns, da wir so objektiv bewertet werden."
"Just Love" steckt noch in den Kinderschuhen und deswegen funktioniere noch nicht alles einwandfrei, doch die drei jungen Damen sind motiviert und optimistisch, dass die Community positives Echo und viele Besucher erhalten wird.


Quelle: Just Love

06. Dezember 2011
Entwicklungshilfe: USA setzen sich für Homosexuelle ein
Washington.Zur Stärkung der Rechte von Homosexuellen im Ausland wollen die USA bei der Vergabe von Entwicklungshilfe künftig auch den Umgang mit Schwulen  und Lesben in den Empfängerländern als Kriterium ansetzen. Der Kampf gegen die Diskriminierung wegen sexueller Orientierungen sei eine globale Herausforderung, die im Streben der USA nach einer Förderung der Menschenrechte eine zentrale Stellung  einnehme, sagte Präsident Barack Obama am Dienstag in einer Mitteilung.
Kurz nach Veröffentlichung der Absichtserklärung in Washington erläuterte US-Außenministerin Hillary Clinton die neuen Pläne am Abend in einer Rede in Genf. Die Rechte von Schwulen und Lesben verdienten die gleiche Aufmerksamkeit wie die  Rechte von Frauen, sagte sie vor einer Versammlung von Diplomaten.
Clinton übte zugleich scharfe Kritik an Regierungen von Ländern, in denen Homosexualität zunehmend kriminalisiert oder offene Diskriminierung zugelassen werde. Die US-Außenministerin nannte dabei keine Länder beim Namen. Im Publikum in  Genf saßen allerdings auch Vertreter von afrikanischen und arabischen Staaten, denen regelmäßige Verstöße gegen die Rechte von Schwulen und Lesben vorgeworfen werden.


Quelle: Politik Handelsblatt

30. November 2011

Nigeria: Homosexuelle sollen strafrechtlich verfolgt werden
Wer heiratet, muss ins Gefängnis. Das droht homosexuellen Paaren in Nigeria. Der Senat des Landes hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Menschen, die eine gleichgeschlechtliche  Ehe schließen, begehen demnach eine Straftat. Diese könne mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet werden. Auch wer homosexuelle Liebe öffentlich zur Schau stellt, muss mit hohen Gefängsnisstrafen rechnen. Der Entwurf muss noch vom Repräsentantenhaus  gebilligt und von Präident Goodluck Jonathan unterschrieben werden, bevor das Gesetz in Kraft treten kann.
Quelle: Deutschlandradio Kulturnachrichten

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